Mittwoch, 31. Januar 2018

Schreiben zu Hause & Schreiben in der Schule

Hallo ihr Lieben

Wie ihr wisst, liebe ich es zu schreiben. Das habe ich euch schon oft erzählt und ausserdem habe ich genau aus diesem Grund einen Blog. Deshalb ist es naheliegend, dass ich im Deutschunterricht nicht schlecht bin und ich in Aufsätzen meistens eine gute Note schreibe. 
Es ist aber etwas ganz anderes für die Schule oder für mich bzw. den Blog etwas zu schreiben. Ich erkläre euch heute den Unterschied und meine Tipps für gute Aufsätze.



Ich glaube, wenn ihr mich nur von meinem Blog kennt, könntet ihr nur sehr schwer einen Aufsatz von mir, mir zuordnen. 
Wie schon gesagt, ist es etwas ganz anderes für die Schule zu schreiben. 
Auf meinem Blog teile ich viel privates rund um mein Leben. Deshalb sind die Texte viel emotionaler. Oft sollen sie euch unterhalten und euch zum Lachen anregen. In der Schule geht es schlussendlich um eine gute Note und nicht darum ob die Lehrerin beim Korrigieren lachen musste. Natürlich sollten die Texte in der Schule nicht ganz emotionslos geschrieben werden. Vor allem dann nicht, wenn es um die eigene Meinung geht. Oft müssen die Texte in der Schule allerdings sehr fachlich geschrieben werden. 

Wie mir dieser Spagat gelingt erzähle ich euch jetzt. 

1.) Einfach Schreiben

Das ist glaube ich der wichtigste Tipp, egal ob ihr für euch oder für die Schule schreibt. Bei der Schule ist dieser Tipp sogar noch wichtiger, da ihr nicht hundert Stunden zur Verfügung habt. Meistens muss der Text nach 45min stehen. Verschwendet deshalb nicht die Zeit mit langen Überlegungen. Beginnt lieber gleich und schreibt zur Not noch eine Reinschrift. Wobei das natürlich nicht zwingend nötig ist. Mir tun meine Lehrer immer total leid, wenn sie meine Texte lesen müssen. Beim Computer kann man die Buchstaben ja ganz einfach löschen. Wenn ich die Texte allerdings per Hand schreibe, gibt es ganz oft irgendwelche Zeichen *, die symbolisieren, dass ich irgendetwas vergessen habe und dass diese Zeilen  auf der Rückseite stehen. 
Mir tun die Mitschüler, die sich vorher stundenlang Gedanken machen, bevor sie etwas schreiben immer total leid, denn früher oder später werden sie total im Zeitdruck sein. 

2.) Wörter der Lehrer verwenden

Wenn ihr euch während dem Unterricht die Wörter merkt, die der Lehrer verwendet, könnt ihr diese ganz einfach in euren Text einbauen. Das ist ein ganz spannender Tipp, denn psychologisch gesehen, finden wir es toll, wenn der Gesprächspartner den gleichen Wortschatz verwendet. 
Es gibt sogar eine Gesprächstechnik, bei der man sein Gegenüber mit der Wortwahl und sogar mit der Gestik imitieren sollte. Aber Achtung, wer diese Technik nicht super beherrscht, sollte diese lieber nicht anwenden. Es könnte evtl. etwas peinlich werden. ;-)
Bei Aufsätzen könnt ihr diese Technik in vereinfachter Form aber sehr wohl anwenden. 



3.) 1x durchlesen und dann nur noch auf die Wörter achten

Ob ihr es glaubt oder nicht, ganz oft versauen wir unsere Texte, wenn wir sie zu oft durchlesen. 
Allerdings könnt ihr auch nicht einen Text abgeben, den ihr nie durchgelesen habt. Ganz oft finden wir nämlich die Sätze total logisch wenn wir sie schreiben, beim Durchlesen merken wir allerdings wie komisch die Reihenfolge ist. 
Mein Tipp: Einmal gründlich durchlesen und evtl. die Sätze umstellen. Danach noch einige Male durchlesen und nur auf die Grammatik bzw. die Rechtschreibung achten. 

4.) Text rückwärts lesen

Wenn es euch Mühe bereitet, die Schreibfehler zu finden, solltet ihr es mal ausprobieren den Text rückwärts zu lesen. Oftmals findet man so schneller die Fehler, da man so nichts überliest. 

5.) Während dem Schreiben Notizen machen

Dieser Tipp klingt etwas komisch, ist aber hilfreich. Während dem Schreiben haben wir oft die besten Ideen, wie wir einen Satz, der später in den Text eingearbeitet werden soll, aufgebaut werden kann.  Oft können wir ihn allerdings noch nicht schreiben, da er nicht zum roten Faden passt. Deshalb schreibe ich mir die Sätze einfach ganz schnell auf ein Notizblatt nebenan. 

6.) In der Kürze steckt die Würze

Ich habe eigentlich nie das Problem, dass ich zu wenig schreibe. Wenn ihr euch allerdings schlecht fühlt, wenn ihr nur eine Seite abgebt, sagt euch einfach diesen Satz: "In der Kürze steckt die Würze". Das stimmt manchmal wirklich. Lieber kurz und knackig, statt lang und langweilig. 
Wenn allerdings eine Mindestanzahl an Seiten gefordert ist, lautet mein Tipp: Detailliert schreiben und nicht einfach die Schriftgrösse verändern. 
Schmückt euren Text mit Beispielen und Beziehungen und weckt in eurem Leser so Emotionen. 


Ich hoffe ich konnte euch so, meine Tipps für das Thema Schreiben (vor allem für und in der Schule) weitergeben. Mögt ihr es zu schreiben?

Liebste Grüsse


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