Mittwoch, 17. Januar 2018

Warum ich manchmal von einem Kamerateam begleitet werde

Hallo ihr Lieben


Ja ich weiss, der Titel dieses Posts ist etwas speziell. Ihr werdet jetzt sicher denken, dass ihr mich bald einmal im Fernsehen sehen könnt. Bei meinem Berufswunsch ist das garnicht mal so unrealistisch. Aber, der Titel hat einen ganz anderen Hintergrund.

Chiara Elisa
Es gibt Tage, an denen hat man überhaupt keine Lust aufzustehen, geschweige denn zur Schule zu gehen. Vielleicht steht eine wichtige Prüfung oder ein Gespräch an. 
Am liebsten würde man den Kopf in den Sand stecken und einfach so tun als würde alles garnicht existieren, in der Hoffnung, dass sich die „Probleme“ in Luft auflösen. 
Jeder der aus diesem Grund schon einmal die Schule geschwänzt hat, weiss dass genau das Gegenteil passiert. Die Prüfungen muss man trotzdem schreiben, das Referat trotzdem halten und oftmals fällt der Nachholtermin genau in diese Zeit in der man sowieso viele Tests hat. 
So dreht sich das ganze weiter, bis man vor lauter Tests den Überblick komplett verliert. Deshalb bin ich kein Fan vom Aufschieben. Auch ich würde manchmal ganz gerne einfach eine Prüfung vergessen. 

Damit ich allerdings nicht in Versuchung gerate, habe ich mir über die Jahre eine Methode überlegt, mit der ich ganz gut zurecht komme. Eigentlich ist es mir fast schon etwas peinlich, euch von dieser Methode zu erzählen. Da sie mir aber wirklich hilft, möchte ich sie mit euch teilen, damit ihr auch davon profitieren könnt. 

Manchmal stelle ich mir vor, ein Fernsehsender begleitet mich an diesem schwierigen Tag. Sie machen quasi eine Dokumentation über das Leben der „besten Schülerin der Welt*“ (*Fake it till you make it*).

Da kann ich natürlich nicht einfach so zu Hause bleiben. Ich, als die beste Schülerin der Welt*, muss ein Vorbild für alle anderen Schüler sein und somit auch an schwierigen Tagen zur Schule gehen. 
Ich weiss, dieser Tipp klingt irgendwie total komisch. Warum sollte man sich einbilden ein Kamerateam begleitet einem? Aber ich kann nur immer wieder sagen: Es hilft! 
Ja, am Anfang denkt man vielleicht man sei verrückt. Doch irgendwann gewöhnt man sich daran und es motiviert einen. Das Beste: Es ist ja nicht die Wirklichkeit, d.h. ihr könnt es anwenden wann immer ihr wollt und die anderen merken es nicht (ich glaube nämlich nicht, dass ihr ein richtiges Interview mit einem imaginären Kameramann führt, oder?).

Wenn ihr das nächste Mal also vor irgendeiner Situation Angst habt und ihr nicht zur Schule gehen wollt: Probiert es einfach mal aus. 

Ich hoffe mein, nicht ganz unverrückter (gibt es dieses Wort?!) hat euch geholfen. Wie motiviert ihr euch?

Liebste Grüsse

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